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Gewohnheiten: Ist die Macht mit dir?

You will never change your life until you change something you do daily.
The secret of success is found in your daily routine.

– John C. Maxwell

Deine Gewohnheiten bestimmen dein Leben

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Von Kindesalter an beginnen wir, unsere Gewohnheiten zu entwickeln.

Diese automatisierten Verhaltensabläufe und Denkmuster prägen unseren Alltag – knapp die Hälfte unseres Verhaltens wiederholen wir fast täglich.

Nicht nur das: 95 % unserer täglichen Entscheidungen treffen wir unbewusst.

Vereinfacht können wir uns hierzu 2 Systeme vorstellen:

System 1 – „Autopilot“: Hierzu zählt alles, worüber du dir keine Gedanken mehr machst, wie beispielsweise das morgendliche Zähneputzen oder wie dein Weg zur Arbeit aussieht.

Diese Automatismen benötigen daher wenig Energie und Aufmerksamkeit. Sie sind überlebenswichtig, denn unser Gehirn wäre ansonsten schlicht überfordert.

System 2 – „Fahrer“: Überall wo wir keine solchen Automatismen haben, agieren wir bewusst und kontrolliert. Unser Gehirn schaltet dann in den „Fahrer-Modus“.

Wir müssen dann bewusste Entscheidungen treffen. Das ist auch immer dann der Fall, wenn wir alte Gewohnheiten ablegen oder neue Gewohnheiten entwickeln wollen.

Im Vergleich zum ersten System benötigt das System „Fahrer“ viel Energie, Aufmerksamkeit und Willenskraft.

Mit guten Gewohnheiten triffst du bessere Entscheidungen

Unser Gehirn liebt Effizienz und damit den „Autopilot“-Modus. Doch ist der Übergang zwischen beiden Systemen fließend und nicht bei allen Menschen gleich.

Wenn du beispielsweise gerade damit startest, dich gesünder und bewusster zu ernähren, wägst du zunächst bei vielen Nahrungsmitteln noch ab und triffst dann bewusste Entscheidungen.

Das kostet dich jedes Mal viel Energie und Willenskraft. Und deine Entscheidungs- und Willenskraft ist begrenzt …

Vielleicht kennst du es auch aus eigener Erfahrung, dass dann gerade an stressigen Tagen häufig abends doch noch die Wahl auf die Pizza, die Chips oder die Cola fällt. Einfach deshalb, weil im Laufe des Tages der Großteil deiner Willenskraft durch zu viele Entscheidungen verbraucht wurde.

Hat jemand umgekehrt bereits eine gesunde Ernährung als Gewohnheit etabliert, erfolgen die Entscheidungen meist automatisiert für die gesunde Variante.

Mit guten Gewohnheiten triffst du daher auch bessere Entscheidungen.

Umso besser deine Gewohnheiten sind, umso besser läuft also auch dein „Autopilot“ für dich.

Das ist auch der Grund dafür, warum beispielsweise Mark Zuckerberg oder Barack Obama fast immer die gleiche oder zumindest sehr ähnliche Kleidung tragen. Auch Steve Jobs war für sein Standard-Outfit bestehend aus schwarzem Rollkragenpulli, Jeans und Turnschuhen bekannt.

Sie alle wissen um ihre über den Tag abnehmende Entscheidungs- und Willenskraft und wollen diese nicht bereits morgens für einfache Dinge verbrauchen.

Dranbleiben macht den Unterschied – bis zur Gewohnheit dauert es im Schnitt 66 Tage

Auf den ersten Blick scheinen kleine Veränderungen keinen großen Unterschied zu machen.

Ob du beispielsweise heute zum Sport gehst oder nicht – eine wirkliche Veränderung wirst du morgen nicht feststellen.

Doch nach einigen Wochen und Monaten wirst du deutliche Fortschritte erkennen, dich fitter und einfach besser fühlen. Genau diese zunächst kleinen aber regelmäßigen Fortschritte machen also langfristig den entscheidenden Unterschied.

Hierzu ein bekanntes Gedankenexperiment:

  • Wenn du dich jeden Tag um 1 % verbesserst, scheint das zunächst keinen großen Einfluss auf dein Leben zu haben.
  • Doch wenn du das ein Jahr lang jeden Tag aufs Neue schaffst, hast du dich bis zum Ende des Jahres um unglaubliche 3.700 % verbessert.

Das ist doch ein Versuch wert oder? 😉

In der Finanzwelt spricht man hier vom Zinseszins-Effekt, den Albert Einstein einst auch als das 8. Weltwunder bezeichnet hatte.

Der Zinseszins ist das achte Weltwunder. Wer ihn versteht, verdient daran. Wer ihn nicht versteht, bezahlt dafür.

– Albert Einstein

Deine Gewohnheiten sind also der Zinseszins deiner persönlichen Entwicklung – mit ihnen kannst du dein Leben langfristig positiv beeinflussen.

Jedes Mal, wenn du eine alte Gewohnheit ablegen oder eine neue Gewohnheit entwickeln willst, führt das zunächst zu inneren Entscheidungskämpfen.

Das erfordert Zeit, Energie und Ausdauer. Doch nur dadurch schaffst du es auch, dein bisheriges Verhaltens- und Denkmuster – also deinen bisherigen „Autopilot-Modus“ – zu verändern.

Und sobald die neue Gewohnheit in deinem System verwurzelt ist, ist auch dein „Autopilot“ wieder auf deiner Seite.

Psychologin Philippa Lally fand heraus, dass es durchschnittlich 66 Tage dauert, bis wir eine neue Gewohnheit etabliert beziehungsweise eine alte Gewohnheit abgelegt haben. Es kann allerdings auch (deutlich) länger dauern – auf Basis Ihrer Studie bis zu 254 Tage.

Erinnere dich also immer wieder an deinen persönlichen Zinseszins: Wichtig sind die kleinen, regelmäßigen Fortschritte, die dich langfristig glücklich und erfolgreich machen.

Mach deine Fortschritte sichtbar

Deshalb ist es wichtig, dass du dranbleibst und deine Erfolge auch sichtbar machst.

Nutze die Tracker in deinem PARETO® PLANER, um deine Gewohnheiten zu dokumentieren und deine Fortschritte sichtbar zu machen.

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